Lektorieren und Korrigieren

Wir lektorieren und korrigieren mit Herz und Verstand

Translation-Editing-Proofreading heißt für uns Übersetzen-Lektorieren-Korrigieren und verdeutlicht, dass eine Übersetzung mehr ist als das Spiegelbild eines Inhalts – sie ist wie ein Abenteuer, das von A bis Z fesseln muss.

TEP – Das T steht für Translation, d.h. für das Übersetzen

Nach dem Prinzip Translation-Editing-Proofreading gibt die Übersetzung (engl. Translation) einer Übersetzung die Grundform. Sie bildet die Basis für das Redigieren und die Korrektur. Der Inhalt erhält bei der Übersetzung den Rahmen in der gewählten Sprache. In der Sprachwissenschaft wird die Übersetzung stets als Übertragung eines vorhandenen Textes in eine andere Sprache bezeichnet. Die Rede ist von Ausgangs- und Zielsprache. Um eine qualitativ überzeugende Übersetzung liefern zu können, muss der Übersetzer in beiden Sprachen Experte sein. Die Qualität einer Übersetzung hängt wesentlich vom Übersetzer ab, denn sie wird von subjektiven Faktoren wie der Meinung des Übersetzers hinsichtlich des Zwecks der Übersetzung, sowie durch die Interpretation des Ausgangstextes geprägt.

TEP – Das E steht für Editing, d.h. für das Lektorieren

Das Lektorieren oder auch das Lektorat konzentriert sich mehr auf die Terminologie der Übersetzung. Es wird überprüft ob vom Übersetzer die passende Terminologie benutzt wird. Das geschieht indem der Lektor jeden auffälligen oder unbekannten Begriff untersucht. Im Allgemeinen bedeutet das Recherche, entweder in spezialisierten oder online verfügbaren Wörterbüchern, in Kundenglossaren, in kundenindividuellen Übersetzungsarchiven, engl. Translation Memory genannt. Die Änderungsempfehlungen des Lektoren werden an den Übersetzer gesendet, damit der Text angepasst werden kann. Erst nach den Anpassungen ist der übersetzte Text für die Korrektur bereit.
Im Lektorat oder Lektorieren (engl. Editing) wird die Übersetzung rechtschreiblich und grammatisch überprüft und umfasst den wesentlichen Bestandteil der Korrektur einer Übersetzung. Bei der Korrektur eines Textes ist die Differenzierung zwischen inhaltlichen und formalen Anpassungen nötig. Da bei Übersetzungen die Anwendung von verschiedenen Phrasen unerlässlich ist, kann es im Zuge der Korrektur zu erneuten Anpassungen an kleineren Teilen des Inhalts kommen. Auf diesem Weg schaffen wir die Grundlagen für eine qualitativ überzeugende Übersetzung. An dieser Stelle des Translation-Edition-Proofreading fließen Redaktion und Korrektor ineinander.

TEP – Das P steht für Proofreading, d.h. für die Korrektur

Nach dem Lektorat folgt in unserem Übersetzungsbüro die Korrektur, d.h. das Korrekturlesen des übersetzten Textes.
In diesem Arbeitsschritt wird der Text rechtschreiblich und grammatisch überprüft. Ein weiterer Übersetzer übernimmt die Rolle eines Korrektors und fokussiert auf die Korrektheit der Übersetzung. Die Interpretation von Phrasen, Satzteilen oder Terminologie gehört hier nicht ins Arbeitspaket. Wörterbücher werden lediglich benötigt um die Rechtschreibung und Konjunktionen zu überprüfen. Der Korrektor hält mit dem Übersetzer im Allgemeinen keine Rücksprache, ausgenommen er stößt auf Terminologiefragen.
Auf Wunsch bringen wir Ihren Inhalt in das richtige Format und nehmen ebenfalls Anpassungen im Format an bspw. Word-Dokumenten, PowerPoint-Präsentationen oder anderen Dokumententypen vor.

Vier Augen sehen mehr als zwei, sechs Augen mehr als vier

Wir haben Ihnen nun unseren Übersetzungsprozess TEP vorgestellt. Was bedeutet das nun für Sie? Sie möchten das bestmöglichste Ergebnis für Ihre Übersetzung erhalten, das ist für uns völlig nachvollziehbar und es ist Ihr gutes Recht! Damit wir keine Fehler übersetzen und Ungereimtheiten offen lassen, bieten wir unseren Kunden zusätzlich das Vier- oder Sechs-Augen-Prinzip an. Durch beide Prinzipien wird eine weitere Qualitätsstufe erreicht, die häufig bei verschiedensten Auftragstypen gefragt ist. Gleichzeitig fallen Unstimmigkeiten auf, die bei einem Einzelnen untergehen würden.

  • Beim Vier-Augen-Prinzip werden im Übersetzungsprozess zwei Übersetzer eingesetzt. Der erste Übersetzer führt die Übersetzung durch und der zweite Übersetzer übernimmt das Lektorieren und Korrigieren.
  • Beim Sechs-Augen-Prinzip kommen drei Übersetzer zum Einsatz. Der erste Übersetzer führt die Übersetzung durch, der zweite Übersetzer übernimmt das Lektorieren und der dritte Übersetzer das Korrigieren.

Wenn Sie mehr über unsere Vorgehensweise, sowie das Prinzip Translation-Edition-Proofreading erfahren möchten oder Fragen an uns haben, setzen Sie sich am besten noch heute mit unserem Team in Verbindung.

Kontaktieren Sie uns

Sie erreichen uns via Telefon unter der Rufnummer +41 (0)44 586 48 58. Selbstverständlich können Sie auch unser Kontaktformular nutzen. Wir freuen uns auf Sie und beraten Sie gern!

23. Dezember 2015, TranslationArtwork Deutschland